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KI-Skill / Strukturieren und entscheiden

Domain modellieren

Entwickelt aus fachlichen Beispielen ein gemeinsames Modell von Begriffen, Regeln und Verantwortungen.

Leitlinien

Mit einer gemeinsamen Fachsprache ist das Modell nicht nur ein Entwurfsartefakt. Es wird zu einem integralen Bestandteil von allem, was Fachbereich und Entwicklung gemeinsam tun.

Eric Evans / Domain-Driven Design Reference ↗

Software kann mit Mehrdeutigkeit nicht gut umgehen.

Martin Fowler / Ubiquitous Language ↗

Warum das wichtig ist

Ein Domain-Modell verbindet das, was ein Unternehmen meint, mit dem, was die Software tut. Ohne diese Verbindung entstehen Übersetzungen: Fachbegriffe werden im Code umbenannt, Regeln bleiben in einzelnen Köpfen und Tests prüfen technische Abläufe statt fachlicher Bedeutung. Das Modell ist deshalb kein Diagramm, das einmal erstellt wird, sondern eine gemeinsame Arbeitsgrundlage, die sich mit dem Verständnis des Problems weiterentwickelt.

So setzt der Skill diese Leitlinien um

Der Skill beginnt mit konkreten Fällen und Gegenbeispielen: Was passiert, wer ist beteiligt und welche Regel entscheidet? Begriffe werden geklärt, Regeln bestätigt und Zuständigkeiten abgegrenzt. Erst daraus entstehen Modell, Kontextgrenzen und fachliche Slices; Annahmen und offene Fragen bleiben sichtbar.

  • Sind Begriffe durch konkrete Beispiele und Gegenbeispiele verständlich?
  • Sind Regeln bestätigt oder sichtbar als offen markiert?
  • Sind Kontextgrenzen nur dort gezogen, wo unterschiedliche Modelle nötig sind?
  • Verwenden Code und Tests die bestätigte Fachsprache?

Dokumentation und Übergabe

Bestätigte Begriffe, Regeln und Beispiele werden im Domain-Modell und im Task-Dokument festgehalten.

Wie bei jedem Skill referenziert der zugehörige Commit das Task-Dokument.